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Highlights der Unternehmenshistorie von BHS, Sonthofen

 

1532

Gründungsjahr als eisenverarbeitender Betrieb (Schmiede)

 

1803

Firmenbezeichnung “Königliches Berg- und Hüttenwerk“

 

1880

Produktion von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten (Zahnradgetriebe, Motorstraßenwalzen, Diesellokomotiven, Gleisbett-Aushubmaschinen)

 

1927

Firmenname “Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke AG, Zweigniederlassung Hüttenwerk Sonthofen”

 

1932

Beginn der Fertigung von Planetengetrieben durch Übernahme der Stoeckicht-Lizenz. Anfang des Präzisionsmaschinenbaus bei BHS

 

1951

Erstmalige Vorstellung eines doppelschrägverzahnten Stoeckicht-Planetengetriebes für Dampfturbinenantriebe

 

1954

Erstes BHS-Stirnradgetriebe

 

1960

Lieferung von Fregattengetrieben für die ersten deutschen fünf Nachkriegsfregatten der Köln-Klasse

 

1960

Entwicklung einer Baureihe hochtouriger Zahnkupplungen

 

1961

Entwicklung und Bau der ersten Drehvorrichtungen nach dem Schwenkritzelprinzip

 

1963

Auslieferung des ersten von zwanzig Planetengetrieben mit einem Hohlraddurchmesser von 2,5 m für die Wasserkraftwerke an den Staustufen der Mosel

 

1965

Erstmalige Auslieferung hochtouriger Stirnradgetriebe mit Teilkreisgeschwindigkeiten > 100 m/s für Gasturbinenantriebe und Übertragungsleistungen von 18 MW

 

1965

Entwicklung und Bau des ersten hydrostatisch regelbaren Planetengetriebes (Überlagerungsgetriebe) für Turbokompressoren

 

1967/68   

Entwicklung von Anfahr- und Verteilgetrieben als sogenannte Mehrwellengetriebe für Gasturbinen

 

1970

Übernahme des Büro Stoeckicht mit sämtlichen Patenten

 

1970

Entwicklung von Mehrwellengetrieben mit integrierten Verdichterstufen

 

1971

Übernahme des Turbogetriebe-Programms der Fa. Krupp, Essen

 

1973

Lizenzvergabe für den Bau von Planetengetrieben an Cincinnati Gear, USA

 

1973

Bau der ersten Turbostirnradgetriebe in Druckkammausführung

 

1976

Erstes Turbostirnradgetriebe mit Leistungen über 30 MW für Gasturbinenantriebe

 

1979

Lieferung des ersten von zwölf Fregattengetrieben an die deutsche Bundesmarine für die Fregatten der Klasse F 122

 

1980

Lieferung des leistungsmäßig größten Turbostirnradgetriebes mit einer Übertragungsleistung von 47 MW für Gasturbinenantrieb

 

1980

Auslieferung des ersten Turbostirnradgetriebes mit einer Teilkreisgeschwindigkeit von 200 m/s.

 

1982

Entwicklung hochtouriger überkritischer Mehrwellengetriebe in Druckkammausführung für integrierte mehrstufige Verdichter

 

1983

Entwicklung von geradverzahnten Kompaktplanetengetrieben für integrierte einstufige Verdichter

 

1984

Entwicklung und Bau von Turbostirnradgetrieben für Gasturbinen von 51 MW Übertragungsleistung

 

1985

Erste Aufträge des neu entwickleten Kompaktplanetengetriebes und erfolgreiche Erprobung

 

1985

Entwicklung, Erprobung und Bau der TWINTORS‚-Membrankupplungen

 

1989

Zusammenschluss mit dem Zahnradgetriebebau Voith Heidenheim zur BHS-Voith Getriebetechnik GmbH mit Sitz in Sonthofen.

 

1991

Der Staatsbetrieb BHS AG wird komplett von der SKW Trostberg AG übernommen.

 

1993

Bayerischer Staat verkauft BHS an SKW Trostberg (VIAG AG)

 

1993

Erster LNG-Auftrag für die Anwendung Elektromotor-Kompressor

 

1993

Erste Aufträge Gasturbinengetriebe mit 75 MW Übertragungsleistung

 

1995

Auflösung der BHS–Voith-Getriebetechnik GmbH. Die BHS-AG kauft die Voith-Anteile zurück und integriert den Getriebebereich wieder in das Werk Sonthofen.

 

1996

Aufteilung des BHS Werks Sonthofen. Der Bereich Getriebetechnik wird von der amerikanischen Firma „The Cincinnati Gear Company“ mit der Firmierung „BHS-Cincinnati Getriebetechnik GmbH“ übernommen.

 

2000

Ausstieg aus dem Schiffsgetriebebau zum 31. Dezember

 

2002

Dipl.-Ing. Lothar Hennauer und Dipl.-Kfm. Dieter Groher werden als neue Geschäftsführer bestellt

 

2002

Auslieferung des größten bisher gebauten Integralgetriebes WGD5-330 für die PTA Produktion (Gewicht 42 t, Umfangsgeschwindigkeit > 170 m/s, Leistung 28.369 kW)

 

2002

Die Münchner Beteiligungsgesellschaft EquiVestKG übernimmt gemeinsam mit dem Management die Anteile der BHS-Cincinnati Getriebetechnik GmbH. Umfirmierung zur „BHS Getriebe GmbH“.

 

2003

Gründung der BHS Getriebe Inc. – USA und BHS Japan

 

2005

Die Beteiligungsgruppe Halder übernimmt gemeinsam mit dem Management die Anteile der BHS Getriebe GmbH von Equivest KG, München.

 

2007

Übernahme der BHS Getriebe GmbH zu 100% durch die Voith Turbo AG und Umfirmierung zur Voith Turbo BHS Getriebe GmbH

 

2010

Dipl.-Ing. Wolfgang Sautter wird als neuer Geschäftsführer bestellt.

 

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