Ausgezeichnete Auszubildende -
Azubis von Voith Turbo BHS schließen Prüfungen erneut mit Auszeichnung ab.
Ganz besonderer Wert wird beim Hersteller von Hochleistungsgetrieben Voith Turbo BHS Getriebe aus Sonthofen auf die Ausbildung der jungen Facharbeiter gelegt. Erfahrungsgemäß sind diese Spezialisten im industriell strukturschwachen Oberallgäu auf dem Arbeitsmarkt kaum zu finden. Nicht zuletzt deshalb ist die Ausbildungsquote bei Voith Turbo BHS Getriebe mit 12% auch nahezu doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Bayerischen Metall und Elektroindustrie. Sowohl in diesem wie auch im vergangenen Jahr hat sich die intensive innerbetriebliche theoretische und praktische Ausbildung bezahlt gemacht. Die beiden jungen Zerspanungsmechanik-Asse Johannes Epple und Josef Nußbaumer schlossen ihre IHK-Prüfung zum Zerspanungsmechaniker mit Auszeichnung ab. Beide gehören damit zu den 3,5% Besten der insgesamt knapp 4000 Azubis der drei zurückliegenden Abschlusshalbjahre im Regierungsbezirk Schwaben. Auf der IHK-Auszeichnungsfeier in der Kultbox Kempten wurden sie für ihre ausgezeichenten Leistungen unter anderem vom Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Gerd Müller geehrt.
Auch die restlichen Prüflinge von Voith Turbo BHS Getriebe erzielten ausgesprochen gute Ergebnisse. Beispielsweise Christoph Roth, ein weiterer „Zerspaner“, der bei der Abschlussprüfung trotz Lehrzeitverkürzung von 3,5 auf 2,5 Jahre 90 von 100 möglichen Punkten erreichen konnte.
Die sehr guten Leistungen waren Grund genug für die Unternehmensspitze, den Azubis einen Ausflugstag an den Stammsitz von Voith nach Heidenheim und einige Runden auf einer Gokartbahn zu spendieren. Technischer Geschäftsführer Lothar Hennauer ließ es sich auf der abschließenden Abendveranstaltuing nicht nehmen, allen ihre Zeugnisse persönlich zu überreichen: „Qualifizierte Mitarbeiter sind unser unternehmerisches Kapital. Nur wenn wir diesen jungen Menschen einen modernen und zukunftsfähigen Arbeitsplatz bieten, werden wir sie langfristig an uns binden können. Ich freue mich, dass unsere Kernmannschaft durch so kompetente und dynamische Kräfte verstärkt wird.“
Um zukünftig die Qualität der Ausbildung noch ein bisschen besser zu machen hinterließen die Azubis den Berufsschulen in Kempten und Memmingen ein selbst hergestelltes Abschiedsgeschenk. Stellvertretend für die Lehrerschaft für Metallberufe konnten Fachsbereichsleiter und Schulleitungen je ein Getriebemodell entgegen nehmen, mit dem sogenannte Korrekturfaktoren an Zahnrädern im Unterricht veranschaulicht werden. Mit diesen Modellen kann ab sofort erheblich besser demonstriert werden, welche Auswirkungen Korrekturen auf Zahnform, Zahnraddurchmesser und -achsabstand haben – bis dato ein theoretisch nur schwer erklärbares Thema. Ausbildungsleiter von Voith Turbo BHS Getriebe, Gottfried Scholl: „Unser Interesse ist es, die Azubis bestmöglich auf ihren späteren Arbeitsalltag vorzubereiten. Ich hoffe ein solches Modell leistet an den Berufsschulen einen kleinen Beitrag hierzu.“
Voith Turbo, der Spezialist für hydrodynamische Antriebs-, Kupplungs- und Bremssysteme für den Einsatz auf der Straße, der Schiene, in der Industrie und für Schiffsantriebe, ist ein Konzernbereich der Voith AG.
Voith setzt Maßstäbe in den Märkten Papier, Energie, Mobilität und Service. Gegründet am 1. Januar 1867 ist Voith heute mit 43 000 Mitarbeitern, 4,9 Mrd. € Umsatz und weltweit über 290 Standorten eines der größten Familienunternehmen Europas. Voith ist offizieller Partner der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“.

(v.l.n.r.): Technischer Geschäftsführer Lothar Hennauer, Leiter Lehrwerkstatt Gottfried Scholl, Christoph Roth, Johannes Epple mit dem Demonstrationsmodell, Josef Nussbaumer
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